Der Universitätsbund Würzburg e.V. ...

  • ist die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Würzburg und damit der Förderverein für die Universität.
  • wurde 1921 gegründet und hat ca. 750 Mitglieder.
  • ist durch 15 Koordinierungskreise und eine Tochtergesellschaft in Unterfranken und im Main-Tauber-Kreis fest in der Region verankert.

... verfolgt im wesentlichen zwei Ziele

  • Die Vielfalt von Forschung und Lehre an der Universität finanziell zu unterstützen, insbesondere Projekte und Initiativen, für die staatliche Mittel nicht zur Verfügung stehen.
  • Die Universität durch öffentliche Vortragsreihen in ihrem Einzugsgebiet “nach außen tragen”.

Goldene Stadtplakette auf Sockel für den Universitätsbund

Goldene Stadtplakette auf SockelEin Jahr später, aber ungebremst feierlich beging der 1921 gegründete Universitätsbund das Jubiläum seines 100-jährigen Bestehens. Doch in diesem Jahr wurde der Unibund erstmals selbst durch den Oberbürgermeister der Stadt Würzburg Christian Schuchardt ausgezeichnet. 

Im Rahmen eines großen Festkonzertes in der vollbesetzen universitätseigenen Neubaukirche genossen die Gäste ein hochkarätiges Musikprogramm mit vier Musikpreisträgern der vergangenen Jahre. Zum Musikprogramm trugen bei: das akademische Orchester der Uni Würzburg, der Monteverdi-Chor, der herausragende Organist Martin Sturm sowie die Geigen- und Klaviervirtuosin Samira Spiegel. 

Zugleich holte der Unibund Preisverleihungen für die Jahre 2020 und 2022 nach und vergab insgesamt zwölf Forschungspreise und Auszeichnungen an herausragende Forscherinnen und Forscher sowie exzellente wissenschaftliche Projekte an der Julius-Maximilians-Universität. Unter den Preisen und Auszeichnungen mit einem Gesamtfördervolumen von 264.000 Euro sind der Förderpreis der Mainfränkischen Wirtschaft, der Röntgenpreis, der Nachhaltigkeitspreis sowie die Forschungsförderpreis der Vogel-Stiftung.

Internationale Spitzenstellung

„Ganz Würzburg und ganz Mainfranken können sich glücklich schätzen, Wirkungsstätte einer der ältesten und traditionsreichsten Hochschulfördergesellschaften Deutschlands zu sein. Denn es geht um die Zukunft der Universität und deren internationale Spitzenstellung“, betonte der Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Die Wissenschaft ist es, von der wir Lösungen erwarten für die großen Herausforderungen unserer Zeit, wie den Klimawandel und seine Folgen. Der Universitätsbund erfüllt seine Aufgabe vorbildlich! Es ist mir eine Ehre und große Freude, den Unibund mit der Goldenen Stadtplakette auf Sockel auszuzeichnen!“

Auch der Präsident der Universität, Prof. Dr. Paul Pauli dankte: „In den vergangenen hundert Jahren hat der Universitätsbund unzählige Projekte ermöglicht und viele Forscherinnen und Forscher durch gezielte Förderungen ermutigt, ihren Weg weiter zu verfolgen. Für dieses großartige Engagement bin ich als Präsident sehr dankbar. Und ich freue mich auf die nächsten 100 Jahre!“

Weitere Fotos des Festkonzertes finden Sie in der Fotogalerie der Mainpost

Foto: von links: Dr. Thomas Trenkle, Dr. Alfons Ledermann, Unipräsident Prof. Dr. Paul Pauli, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Dr. Gunter Schunk und Dr. Hans-Christian Schmitt., Foto: Heiko Becker, Text: Mainpost

Horx bringt Zukunft

Programmflyer HorxDer renommierte Zukunftsforscher Matthias Horx kommt ins VCC und spricht über die Hoffnung nach der Krise.

Im Rahmen des 5. Kunst.Kultur.Kongress spricht der europaweit bekannte und hochrenommierte Publizist und Trendforscher Matthias Horx in Würzburg. Der allgemeinverständliche Vortrag richtet sich an alle Zukunftsinteressierten Menschen der Region, der Weintritt ist frei. Gemeinsame Veranstalter sind der Council für Kunst und Design sowie die Vogel Stiftung. Unter dem Motto „Für eine nachhaltige Entwicklung“ haben die beiden Veranstalter den Gründer des Zukunftsinstituts anlässlich seines neuesten Buches eingeladen. Der Universitätsbund Würzburg unterstützt diese Veranstaltung

 

Matthias Horx: „Die Hoffnung nach der Krise“
Freitag 24. Juni
Beginn 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
Vogel Convention Center, Max-Planck-Str. 7/9
Eintritt frei und kostenlose Parkplätze

 

30.000 Euro für KI in der regionalen Wirtschaft

Universitäts-Förderpreis der mainfränkischen Wirtschaft 2022Der Präsident der IHK Würzburg-Schweinfurt, Dr. Klaus D. Mapara, hat am 12.05.2022 in Würzburg den mit 30.000 Euro dotierten Universitäts-Förderpreis der mainfränkischen Wirtschaft an Professor Dr. Andreas Nüchter vom Lehrstuhl für Robotik und Telematik der Universität Würzburg überreicht. Das Geld fließt in die Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) in der mainfränkischen Wirtschaft.

Im Beisein des Universitätsvertreters Vizepräsident Professor Dr. Matthias Bode, des Schriftführers des Unibundes Dr. Hans-Christian Schmitt sowie des Schatzmeisters Dr. Thomas Trenkle verwies der IHK-Präsident auf die Bedeutung von künstlicher Intelligenz für den Innovationsstandort Mainfranken. Mapara betonte die dafür notwendige Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft: „Die IHK fördert Projekte an den regionalen Hochschulen, um der Wirtschaft in der Region die Möglichkeit zu geben, von der anwendungsorientierten Forschung zu profitieren.“

KI in der mainfränkischen Wirtschaft

Das Team um Professor Nüchter beschäftigt sich mit der Erfassung von 3D-Oberflächenprofilen. Verfahren der künstlichen Intelligenz berechnen aus Serienbildern die Geometrien von Oberflächen. Dieses System soll aus Beispielen lernen und kann sie nach Beendigung der Lernphase verallgemeinern. Danach kann die Software 3D-Oberflächenprofile von neuen Objekten bewerten. Professor Nüchter betonte bei der Scheckübergabe, dass die Haptik eine der wichtigsten Informationsquellen sei. Demzufolge seien Erfassung und Charakterisierung der Oberflächen-eigenschaften von Materialien maßgeblich für den Erfolg von Produkten.

Universitätsvizepräsident Professor Dr. Bode freute sich über den Universitätsförderpreis, der durch die Förderung derartiger Projekte nicht nur das Zusammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft stärke, sondern gleichzeitig auch die Wirtschaftsregion unterstützt und positiv beeinflusse.  

Der Universitäts-Förderpreis der mainfränkischen Wirtschaft wird seit 1982 vergeben. Er unterstützt wirtschaftsnahe wissenschaftliche Forschungsprojekte mit – je nach Zinslage – 30.000 bis 45.000 Euro, ohne dabei das Stiftungsvermögen zu verzehren. Seit Bestehen der seinerzeit als „IHK-Firmenspende“ eingeführten Stiftung im Unibund konnte die IHK insgesamt 96 Projekte fördern. 

Link zum Video der Scheckübergabe

Text: Pressemitteilung 050/2022 der IHK Würzburg-Schweinfurt

Foto: Von links: Dr. Hans-Christian Schmitt (Schriftführer Unibund), Dr. Klaus D. Mapara (IHK-Präsident), Prof. Dr. Matthias Bode (Uni-Vizepräsident), Prof. Dr. Andreas Nüchter (Preisträger), Dr. Thomas Trenkle (Schatzmeister Unibund), Prof. Dr. Ralf Jahn (IHK-Hauptgeschäftsführer). Foto: Melanie Krömer/IHK

Nachruf auf Senator e.h. Dr. Kurt Eckernkamp

Nachruf auf Senator e.h. Dr. Kurt Eckernkamp

Am 05. Januar 2022 ist unser großer Stifter und Förderer Senator e.h. Dr. Kurt Eckernkamp verstorben.

Im Jahr 2000 gründete er zusammen mit seiner Frau Nina Eckernkamp-Vogel die Vogel Stiftung, die seit langem in enger Verbindung mit dem Universitätsbund steht. Unter dem Motto „Stiften heißt Anstiften“ setzte Dr. Eckernkamp mit seiner Vogel-Stiftung starke Impulse für die Entwicklung wissenschaftlicher Exzellenz an der Universität Würzburg. Die Vogel Stiftung ist unter dem Dach des Universitätsbundes von allen Stiftungen diejenige mit dem jährlich höchsten Ausschüttungsbetrag. Allein im Jahr 2021 kamen unterschiedlichen Projekten über 130.000 € zugute. Dazu gehört auch der seit 2014 jährlich vergebene Forschungsförderpreis der Vogel-Stiftung Dr. Eckernkamp, der mit 25.000 € dotiert ist. Dieser unterstützt ein herausragendes Projekt aus den Gebieten Medizin, Technik und Medien. Für das Jahr 2022 sind insgesamt 191.500 € an Förderungen vorgesehen.

Der Universitätsbund verliert mit Herrn Dr. Eckernkamp eine großartige Persönlichkeit, eine herausragenden Förderer und Inspirator. Wir werden ihn sehr vermissen.

Foto: Senator e.h. Dr. Kurt Eckernkamp (Mitte) auf dem Jahreskonzert des Universitätsbundes im Jahr 2018. Links: damaliger Präsident der JMU Prof. Alfred Forchel, rechts: Vorsitzender des Universitätsbundes David Brandstätter, Foto: Heiko Becker

Nachruf auf Dieter Schäfer

Nachruf auf Dieter SchäferAm 31. Mai 2021 ist unser Ehrenmitglied Prof. Dr. Dieter Schäfer verstorben.

Von 1978 bis 1993 und 1995 bis 1997 war Dieter Schäfer zweimal Schriftführer des Universitätsbundes Würzburg. In den beiden Jahren dazwischen verlor der Unibund bedrohlich an Schwung. Wer Dieter Schäfer kannte, weiß, dass er da nicht tatenlos zuschauen konnte. Dafür lag ihm sein Unibund zu sehr am Herzen. Als er zur zweiten Amtszeit antrat, musste er der altehrwürdigen Fördergesellschaft der Universität wieder Leben einhauchen. Er tat es in seiner unnachahmlichen Art. Dieter Schäfer war ein Macher, einer der nicht nur Ideen hatte, sondern sie auch effektiv umsetzte. Als ich ihn 1995 kennenlernte kam er auf mich zu mit dem Satz: „Ich habe da was für sie, da werden sie nicht reich, aber berühmt.“ Und weil ich nicht schnell genug nein sagen konnte, war ich ab diesem Moment Teil seines Teams.

Dieter Schäfer beherrschte die Kunst des Netzwerkens und nutzte sie geschickt für den Neubeginn des Unibundes. „Die Universität nach außen tragen“, war einer von vielen Bausteinen seines Konzeptes, der dazu führte, dass der Unibund heute an 17 Standorten in Unterfranken und im Main-Tauber-Kreis fest in der Region verankert ist. Die IHK-Firmenspende, die heute „Universitäts-Förderpreis der mainfränkischen Wirtschaft“ heißt, wurde von ihm ins Leben gerufen und ist heute wichtiger Bestandteil der Förderung. „Wenn es den Unibund nicht gäbe, müsste man ihn erfinden“, schrieb der damalige Uni-Präsident Prof. Dr. Berchem in den Jahresbericht 1996.

In seiner zweiten Amtszeit hat Dieter Schäfer den Unibund in der Tat neu erfunden. Er hat damals mit strategischem Weitblick die Weichen für die aktuelle Erfolgsgeschichte des Unibundes gestellt. Dieter Schäfer hat Geschichte geschrieben, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Zum 80. Geburtstages der Fördergesellschaft hat er eine umfassende Chronik verfasst. Er war Historiker und Innovator zugleich. Die Vergangenheit mit großer Sorgfalt aufarbeiten und die Zukunft kreativ gestalten – er konnte beides. Auch deshalb waren seine Ratschläge so wertvoll.

2014 galt der letzte Auftritt unseres verstorbenen Ehrenpräsidenten Albrecht Fürst von Castell-Castell in einer Sitzung des Gesellschaftsrates Dieter Schäfer. Von ihm wurde Schäfer zum Ehrenmitglied des Unibundes ernannt. Es ist müßig darüber zu spekulieren, ob es den Unibund heute noch gäbe, wenn Dieter Schäfer 1995 nicht das Ruder so beherzt in die Hand genommen hätte. Sicher ist, der Unibund wäre heute nicht eine so erfolgreiche Fördergesellschaft an und für die Universität Würzburg.

Persönlich bin ich dankbar und stolz, dass ich einen Teil seines Weges begleiten durfte. Im Namen des Vorstandes des Unibundes sage ich danke für alles, was Dieter Schäfer für den Unibund Würzburg getan hat. Und am Ende bin ich doch reich geworden; reich an Wissen, Lebenserfahrung und Erkenntnissen, und an allem, was man von ihm lernen konnte.

Dieter Schneider, für den Vorstand des Unibundes

Foto: Thomas Obermeier

Drittes Festkonzert eine voller Erfolg

Bildergalerie: 3. großes Festkonzert des Universitätsbundes in der Neubaukirche mit PreisverleihungVerleihung von sechs Auszeichnungen und Forschungsförderpreisen im Gesamtwert von 98.000 Euro.

Nach den erfolgreichen Festkonzerten mit Preisverleihung 2017 und 2018 fand nun am 14. November 2019 das dritte Unibundkonzert mit vielen Highlights in der Neubaukirche statt. In der gut besetzten Neubaukirche wohnten zahlreiche musikbegeisterte und forschungsinteressierte Gäste dem abwechslungsreichen Festkonzert bei. Insgesamt wurden sechs Preise und Auszeichnungen mit einem Gesamtfördervolumen von 98.000 Euro vergeben.

Das Akademische Orchester der Universität Würzburg eröffnete den Konzertabend mit Gioachino Rossinis Ouverture „Die diebische Elster“. Das Preisträgerehepaar Franziska und Florian Glemser trugen mit Stücken aus „Souvenirs de la Russie“ von Johannes Brahms und dem Konzert für Klavier und Orchester in d-Moll von Johann Sebastian Bach zum Musikprogramm bei.

Auch in diesem Jahr wurden wieder hervorragende ForscherInnen und Projekte ausgezeichnet. „Damit erhält die Universität einen großen Schub für die Förderung exzellenter Forschung und überragender NachwuchswissenschaftlerInnen an der Universität Würzburg“, freut sich David Brandstätter, Vorsitzender des Unibundvorstands.

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TV touring Stammtisch aus dem Bürgerspital am 07.11.17

Video: Der Universitätsbund (Unibund-Festkonzert) Thema: Der Universitätsbund
(Unibund-Festkonzert)

Gäste: Prof. Dr. Alfred Forchel – Präsident der Julius Maximilans Universität, David Brandstätter – Vorstandsvorsitzender des Universitätsbundes, Alexander Wiesenegg – Bürgerspital

Moderator: Volker Omert 

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Broschüre

Weitere Informationen finden Sie in der Bröschüre "Wissen stiften, Zukunft gestalten".

Unibund Würzburg Broschüre

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